Gefrorene Fragilität

Heute morgen haben meine Nachbarn mich fluchen gehört. Laut und aufgeregt habe ich dem Wind meine Meinung gegeigt. Welche Laune der Natur hat auch dieses Lüftchen erfunden.

Hintergrund ist folgender:

Meine Idee war es bei klirrender Kälte Seifenblasen beim gefrieren zu fotografieren. Jeder, der bereits mit Seifenblasen experimentiert hat, weiß dass diese kleinen fragilen Blasen bei Kontakt mit dem Boden oder anderen Dingen aufplatzen und sich in Wohlgefallen auflösen. Was kleine Kinder erfreut hat mich heute morgen schier verzweifeln lassen.

Hatte ich es dann doch einmal geschafft die Seifenblase abzulegen ohne sie kaputt gehen zu lassen kam ein Windhauch um mein Kunstwerk wieder einzureißen. Nach etwas mehr als 50 Versuchen ist es nur einmal gelungen die Seifenblase gefrieren zu lassen. Ich habe mich auf die Abendstunden vertagt um es mit Blitzlicht noch einmal zu versuchen.

Um es vorweg zu nehmen: Auch abends hat es nicht geklappt. Der Wind hat nochmal aufgefrischt und es ist wieder nichts geworden. Das eine halbwegs gute Foto habe ich hier einmal angehängt.